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Zelten im Nuuksio Nationalpark

Am Freitag nach der Schule brechen meine Gastmutter, meine älteste Gastschwester und ich mit dem Auto zum Nuuksio Nationalpark auf. Die Fahrt dauert nicht sehr lange und schon bald geht es für uns zu Fuss weiter bis zum nahegelegenen Brätelplatz, wo wir zu Abend essen werden, da das offene Feuer machen wegen Trockenheit verboten ist. Von dieser Trockenheit bekommen wir aber nicht viel mit, kaum haben wir die Würste auf den Rost gelegt, fängt es in Kübeln an zu regnen. Ein Glück haben wir unsere Sonnenbrillen dabei! 😉
Es war eine kurze Dusche, denn als wir unsere Mahlzeit beendet haben, tropft es nur noch von den Blättern der Bäume. Es geht ca. 30 Minuten weiter, bis wir unser Ziel erreichen. Eine kleine Insel mitten im Nationalpark. Da der Ort trotzdem ziemlich einfach zu erreichen ist, sind wir nicht die Einzigen, die sich diesen Ort als Nachtlager ausgesucht haben. Auch eine Gruppe Deutscher hat sich auf die Insel verirrt, was mich gefreut hat, weil nun auch ich mal wieder Leute verstehe, die nicht direkt mit mir reden.
Wir stellen rasch unser Zelt auf dem feuchten Boden zwischen den Bäumen auf, denn wir wollen den Sonnenuntergang nicht verpassen. Mit finnischen Süssigkeiten auf einem der Steine sitzend, beobachten wir, wie die Sonne kurz vor zehn Uhr Abends hinter den Baumwipfeln verschwindet. Dann wird es Zeit für die Reise zum Plumpsklo. Mit Stirnlampen ausgerüstet finden wir den Weg über die Brücke zum kleinen Häuschen und wieder zurück. Kurz darauf verkriechen wir drei uns in unsere Schlafsäcke und versuchen auf den harten Mätteli ein paar Stunden zu schlafen, bis um kurz vor 6 die Sonne aufgeht.
Am Samstagmorgen kochen wir erstmal Wasser auf, um damit das beliebte Campingfrühstück Porridge zuzubereiten. Bald packen wir dann unsere Sachen wieder zusammen und machen uns auf den Weg Richtung Auto, welches wir dann etwa um halb elf erreichen.
Es war ein kurzes Abenteuer, aber zählt eindeutig zu meinen bisherigen Highlights!

Unsere Route in Rot, die Namen in Gelb, aber die kann sich sowieso niemand merken 🙂
Kurzer Regenschauer, während wir im Trockenen unsere Würstchen bräteln
Sonnenuntergang um kurz vor zehn
Das WC-Häuschen mitten im Wald
Unser Nachtlager
Blick von der Festlandseite der Brücke auf unsere kleine Insel
Auf der Brücke zwischen Insel und Festland
Unser rettender Unterstand vom letzten Abend

(2) Kommentare

  1. Omi sagt:

    Wenn kleine Regentropfen leise an dein Zelt klopfen, so denke still bei dir…es sind liebe Grüsse von mir

  2. Mola sagt:

    Wow ! Das isch es Abenteuer xi !! Schön 🙂
    Ich han erscht jez entdeckt wie das mit de Bilder und so gaht…. hahaha !!!
    xx

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