Activities

AFS Orientation Camp

(Dieses Haus war nicht unser Lagerhaus, aber wir sind jedes Mal an ihm vorbeigegangen, wenn wir zum „Essgebäude“ oder zurück sind. Es war auch auf den Gratis-Postkarten, die man dort nehmen konnte.)

Am Samstagmorgen ging es um halb 8 aus dem Haus. Ich traf ein Grossteil der Camp Teilnehmer schon am Bahnhof, da sie bei Gastfamilien in der Stadt Espoo wohnen, wie ich auch. Eine der Campleiterinnen kannte ich auch schon. Es waren insgesamt 5 und 4 davon sind erst diesen Frühling von ihrem eigenen Austauschjahr zurückgekommen.
Die Zugfahrt dauerte 2 1/2 Stunden und danach ging es mit dem Car nochmal 45 Minuten weiter bis die Strasse zu Kiesweg wechselte und wir die letzten Meter zu Fuss durch den Wald zurücklegen mussten. Wir waren alle hungrig und es gab auch direkt Zmittag. Was wir noch nicht wussten, dies war nicht unsere Schlafunterkunft, sondern nur das „Essgebäude“. Unser eigentliches Ziel erreichten wir nach weiteren 15 Minuten Fussmarsch mit gebuckeltem Gepäck. Dann ging es endlich los. Durch ein kurzes Memoryspiel wurden wir in 5 kleinere Gruppen eingeteilt, jede bekam eine der Voulunteers (Leiter). So wurden uns nochmal alle Regeln genau erklärt und wir konnten uns besser über Probleme und Erfahrungen austauschen. Um halb 5 ging es dann auch schon wieder zum Abendessen (ja, die Esszeiten sind wirklich gewöhnungsbedürftig) und nach einer weiteren Session in den kleineren Gruppen konnte es dann erst richtig losgehen. Die kleine Sauna wurde eingeheizt, leider funktionierte das Licht nicht. Naja, dann eben im Dunkeln schwitzen. Vorher nahmen ein paar andere verrückte und ich noch einen Schwumm im Meer. Es war kalt, aber das vergass man schnell, sobald man den Sonnenuntergang hinter sich bemerkte. Das einzige Problem wenn man vorher noch schwimmen geht; die Sauna ist schon voll. Zum Glück hatten die Anderen Mitleid und so passten alle 23 Austauschschüler zusammengequetscht in die kleine Sauna. Kein Licht, dafür finnische Volksmusik. Wie es sich gehört, sind wir nach ca. 10 Minuten wieder raus, einmal kurz untertauchen und schnell wieder zurück ins Warme.
Nach dieser Wohltat ging es wieder zurück ins Haus zum iltapala (Wörtlich übersetzt: Abendsnack). Jeder trug seine mitgebrachten Snacks zu dem Festmahl bei und so konnte man von Japanischen Knabbereien bis zu traditionellen finnischen Süssigkeiten alles probieren.
Es war schon nach der anfänglich angesetzten Schlafenszeit, also lagen wir wenig später in unseren Betten. Wir Mädchen und die Leiterinnen im grossen Haus, die Jungs in einem Zimmer im Saunahaus.
Um 8:20 mussten wir am nächsten Morgen draussen stehen, damit wir rechtzeitig um halb zum Frühstück kamen. Die Jungs zeigten uns Fotos von Polarlichtern, die sie letzte Nacht aus ihrem Häuschen gesehen hatten. Warum haben sie uns nicht geweckt?!?! Sogar die Leiter regten sich auf, obwohl sie die Regel aufgestellt haben, dass man Nachts nicht raus darf und das hätten sie ja tun müssen, um uns zu wecken. Sie wären auch nicht mehr zurück ins Haus gekommen ohne Schlüssel. Trotzdem waren wir alle der Meinung, dass bei solch einem Notfall natürlich alle Regeln egal gewesen wären. Nordlichter so weit im Süden sind eine echte Seltenheit. Niemand aus unserer Gruppe, nicht mal die einheimischen Campleiter, haben je zuvor Polarlichter gesehen. Doch es besteht noch Hoffnung, wenn im Januar das Lager in Lappland stattfinden kann.
Nach dem Frühstück gab es ein weiteres Zusammenkommen in den Gruppen und dann ging es ans Putzen und Aufräumen. Auf dem Rückweg zum Car noch einen Zwischenstopp zum Mittagessen und dann wieder ab nach Hause.
Ich habe viele neue Leute und Kulturen kennengelernt und wir hatten sehr viel Spass. Definitiv ein grosses Highlight!

P.S. Alle Teilnehmer, die auf den Fotos zu sehen sind haben zugestimmt, dass ihr Bild veröffentlicht werden darf.

Memory zum Gruppen bilden.
Meerblick bei Tag…
…am Abend…
…später am Abend beim Baden vor der Sauna…
…und bei Nach mit den Nordlichtern, die nur viel zu wenige gesehen haben >: (
Und noch ein Gruppenfoto zum Schluss!

(3) Kommentare

  1. Mami sagt:

    Herzliche Dank für dä usfüerlich Bricht und diä schöne Föteli😘
    Ich freu mich sehr, erläbsch du so tolli Sache🤩

  2. Omi und Opi sagt:

    Danke Norah 😘 wir sind beglückt,
    dass du uns teilnehmen lässt, an diesem Abenteuer,😊

  3. Mola sagt:

    Wart nur Norah, du wirsch no viiiiiel schöneri Nordliechter xeh!

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